Alle vier Jahre geht die Ralph Krämer GmbH gemeinsam auf Reisen. Dieses Jahr führte der Weg zum zweiten Mal zu uns nach Mallorca.
Die Ralph Krämer GmbH aus Köln ist ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb, bei dem man schnell merkt, dass viele Mitarbeitende schon lange miteinander arbeiten. Drei Generationen stehen an der Spitze des Unternehmens und auch die Auszubildenden gehören selbstverständlich zum Team dazu.
Vor vier Jahren durften wir die Firma das erste Mal auf Mallorca begleiten. Umso mehr hat es uns gefreut, auch die diesjährige Reise wieder gemeinsam planen und vor Ort betreuen zu dürfen.
Mittwoch: Ankommen und Palma entdecken
Die Gruppe reiste am Mittwoch gemeinsam auf Mallorca an. Schon am Flughafen war kaum zu übersehen, woher sie kamen: Köln Trikots und speziell angefertigte, gebrandete Mallorca T-Shirts gehörten bei vielen zum Reiseoutfit. Der kurze Transfer brachte die Gruppe zum Hipotels Gran Playa de Palma. Nach dem Check-In blieb für jeden Zeit, um anzukommen und den Nachmittag nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Später ging es nach Palma. Ein Teil der Gruppe entschied sich für eine Segway Tour durch die Stadt, während die anderen Palma auf eigene Faust erkundeten.
Für den gemeinsamen Abend kamen wieder alle zusammen. Im Café Can Toni hatten wir den kompletten Innenbereich für die Gruppe reserviert. Bei einem reichhaltigen Tapas Menü, Wein und vielen Gesprächen klang der erste Tag authentisch-spanisch ganz wie bei den Einheimischen aus.
Donnerstag: Ein Tag auf dem Mittelmeer
Nach dem Frühstück ging es am nächsten Morgen zum Hafen von Palma. Mit einem privat gecharterten Katamaran fuhr die Gruppe hinaus aufs Mittelmeer und genoss die Open Bar sowie den Ausblick auf die Steilküsten des Südens. Kurz nach dem ersten Ankerstopp zog es die meisten Teilnehmer direkt ins Wasser. Einige nutzten die angemieteten Paddleboards, andere schwammen zu den nahegelegenen Felsen und nutzten die Gelegenheit zum Klippenspringen.
Währenddessen wurde an Bord das Barbecue vorbereitet. Nach dem Essen blieb noch genügend Zeit zum Schwimmen, Entspannen und Zusammensitzen, bevor es nach 4h langsam wieder zurück Richtung Palma ging.
Am Abend hatte sich die Gruppe ein gemeinsames Abendessen im Restaurant Verbano gewünscht. Im Anschluss konnte jeder selbst entscheiden, wie lange und wo der Abend noch weitergeführt werden würde.
Freitag: Eine Ballonfahrt mit Fragezeichen
Wir waren bereits Tage vor der Anreise der Gruppe im engen Austausch mit unserem Partner für Heißluftballon Fahrten. Der Grund war meteorologischer Natur, denn für die Heißluftballon Aktivität sind bestimmte Wetterbedingungen und Thermik notwendig - und genau diese zeichneten sich als „schwierig“ ab. Bis zur Ankunft unserer Gruppe auf dem Flugfeld sollte sich das auch nicht ändern - aber die Verantwortlichen wussten davon und sagten: „Wir versuchen es einfach“. Mehrere Zeitanpassungen der Aktivität aufgrund der zu erwartenden Winde und Thermik - und damit einhergehend der Transfers - später war es dann soweit. Aber von vorn.
Der Tag begann sehr früh. Transfer um 06:20 Uhr, pünktlich um 07:00 Uhr stand die gesamte Gruppe schon auf dem Startplatz. Die Anspannung war spürbar, denn es zeichnete sich nur ein kleines Zeitfenster zum Abheben ab. Aber einen Ballon baut man aber nicht auf Knopfdruck auf: hierbei sind viele helfende Hände erforderlich, alle packen mit an - ein echtes Teambuilding eben - und es braucht seine Zeit.
Die Ballons lagen noch am Boden, Ventilatoren liefen und die Vorbereitungen begannen. Trotzdem konnte uns noch niemand garantieren, dass die Ballons auch tatsächlich pünktlich im Zeitfenster fertig sein und abheben würden. Die Spannung stieg, jeder hatte seine Aufgabe zu erfüllen und die Handgriffe mussten sitzen. Erst als die Brenner eingeschaltet wurden, sich die Hüllen langsam aufrichteten und schließlich die Körbe kippten, wurde klar: Die Fahrt wird stattfinden. Auf Kommando stiegen alle 30 Gäste schnell ein und nur Sekunden später hoben die Ballons ab.
Für einige in der Gruppe war genau dieser Moment etwas ganz Besonderes. Im Laufe des Tages hörten wir mehrfach, dass mit der Ballonfahrt ein lang gehegter Wunsch oder sogar ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen war. Auch für uns war es ein besonderer Moment, nachdem zuvor noch völlig offen gewesen war, ob wir die Fahrt überhaupt durchführen können.
Nach der Landung wartete ein gemeinsames Frühstück auf die Gruppe. Danach hatte jeder die Wahl, denn am Mittag teilte sich die Gruppe erneut auf.
Ein Teil fuhr nach Port de Sóller und erkundete die Umgebung bei einer geführten E-Bike Tour. Eine zweite Gruppe entschied sich für die Offroad Buggy Tour, und wer den Tag etwas ruhiger gestalten wollte, nahm an einer privaten VIP Weinprobe auf der Bodega Can Axartell vom Schwartzkopff Inhaber teil.
In Sóller gab es aufgrund der Anmeldung für das Bergrennen „Pujada al Puig Major“ zahlreiche Sportwagen und Autofans auf der Straße, so dass Straßensperrungen und deutlich mehr Verkehr als erwartet gehandelt werden mussten. Trotzdem bekamen wir alle Teilgruppen rechtzeitig wieder zurück, um am Abend das gemeinsame BBQ Dinner geniessen zu können.
Gemeinsam zurück an einen Tisch
Am Abend trafen sich alle 30 Teilnehmer auf der privatisierten Bodegas Àngel wieder. Dort war unter freiem Himmel ein großes Barbecue aufgebaut und es gab die Weine der Bodega als Open Bar im Ausschank.
Im Laufe dieses Abends richteten sich auch die aktuellen und ehemaligen Geschäftsführer aus drei Generationen an das gesamte Team und bedankten sich für die gemeinsame Zeit und Zusammenarbeit. Solche Momente lassen sich im Voraus kaum planen. Gerade bei dieser Gruppe konnte man merken, wie eng alle miteinander verbunden sind. Gegen 23 Uhr ging es zurück zum Hotel.
Samstag: Sea Caving, Jetski und Paella
Auch der Samstag begann mit unterschiedlichen Programmen.
Ein Teil der Gruppe ging zum Sea Caving und erkundete die Küste und stieg in eine Höhle vom Wasser aus ein. Ein anderer Teil entschied sich für die geführte Jetski Tour entlang der Küste mit Fahrerwechsel. Wer nach den vergangenen Tagen lieber etwas Ruhe wollte, konnte den Vormittag aber auch frei gestalten und im Hotel entspannen.
Am späten Nachmittag kamen wieder alle zusammen. Für den letzten gemeinsamen Abend ging es zur Bodega Son Juliana, wo ein Paella Workshop Teambuilding auf dem Programm stand. Nach einer kurzen Einführung wurden die Aufgaben verteilt und schon kurze Zeit später wurde geschnitten, vorbereitet, angebraten und mit einem guten Rotwein in der Hand natürlich auch abgeschmeckt.
Nicht jeder musste selbst am Herd stehen. Wer lieber zuschauen wollte, konnte sich auf die Dachterrasse zurückziehen und den Blick über die Umgebung genießen. Die meisten waren aber irgendwann doch mitten im Geschehen. Gerade diese Mischung aus gemeinsamem Kochen, ungeplanten Gesprächen und einem entspannten Abend schafft nachhaltig das Gefühl von Zusammengehörigkeit, löst bestehende Konflikte und hat sehr gut zur Gruppe gepasst. Als die Paellas fertig waren, wurde gemeinsam gegessen. Danach gab es noch Dessert und Kaffee, bevor es zurück ins Hotel ging.
Für einige war danach Schluss, andere nutzten die letzte Nacht auf Mallorca noch ein wenig länger.
Sonntag: Zurück nach Köln
Am Sonntagmorgen hieß es früh Abschied nehmen. Nach mehreren Tagen voller unterschiedlicher Aktivitäten brachte der Transfer die Gruppe zurück zum Flughafen und von dort ging es wieder nach Köln.
Was wir aus dieser Reise mitnehmen
Bei dieser Reise war vor allem eines wichtig: Nicht alle 30 Personen müssen immer dasselbe machen, auch wenn es die Komplexität des Events für uns als Agentur deutlich erhöht. So konnte sich die Gruppe an mehreren Tagen bewusst aufteilen. Einige wollten Action, andere lieber Genuss oder etwas mehr Ruhe. Am Abend kamen trotzdem alle wieder zusammen.
Genau diese Mischung hat für die Ralph Krämer GmbH sehr gut funktioniert.
Für uns bedeutete das: unterschiedliche Aktivitäten mussten zeitlich zusammenpassen, Transfers organisiert und angepasst werden, wenn Wetter, Wind und Straßensperrungen dazukamen.
Aber genau das gehört für uns ebenfalls zu einer gut geplanten Firmenreise. Nicht alles lässt sich vorhersehen. Entscheidend ist, gemeinsam eine Lösung zu finden und den Ablauf für die Gäste so flüssig und stimmig wie möglich zu halten.
Vielen Dank an die Ralph Krämer GmbH für das erneute Vertrauen. Es hat uns sehr gefreut, Euch wieder auf Mallorca begleiten zu dürfen. Und wenn der Rhythmus tatsächlich bei vier Jahren bleibt, sind wir gespannt, wohin es beim nächsten Mal geht.

